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Leseprobe Gesamtwerk 5 »Die Kräfte des Lebens«

Leseprobe Gesamtwerk 5 »Die Kräfte des Lebens«

Leseprobe Gesamtwerk 5 »Die Kräfte des Lebens«

Kapi­tel 1: Das Le­ben
Teil 1

Da­mit euch be­wusst wird, welch gro­ße Be­deu­tung das Le­ben hat, dass es oh­ne das Le­ben über­haupt nichts gibt, muss ich lan­ge zu euch spre­chen und da­bei vie­le Er­klä­rungen, Ar­gu­men­te und Bilder brin­gen.

Als ich noch recht jung war, stell­te mir da­mals in Bulga­rien Meis­ter Pe­ter Deunov, der wuss­te, dass ich die Hand­le­se­kunst stu­dierte, wäh­rend ei­nes Vor­trags vor der gan­zen Bru­der­schaft von So­fia ein­mal die Fra­ge: »Wel­che Li­nie der Hand ist als ers­te er­schie­nen?« Ich antwor­tete: »Die Le­bens­li­nie.« »Und dann?« »Die Herz­li­nie.« »Und da­nach?« »Die Kopf­li­nie.« Das stimm­te, und der Meis­ter war mit mei­ner Ant­wort zu­frie­den.

Am An­fang steht das Le­ben. Schaut nur die Ge­schöp­fe an, zu­erst ein­mal er­hal­ten sie das Le­ben, dann erst be­gin­nen sie mehr oder weni­ger zu füh­len und zu den­ken.

Le­ben…, die­ses Wort be­inhal­tet die gan­ze Fül­le des Uni­ver­sums, die un­diffe­renziert und un­geord­net da­rauf war­tet, dass eine Kraft kommt und sie ge­stal­tet. So schließt das Wort »Le­ben« al­le zu­künf­tigen Ent­wick­lungs­for­men mit ein. In ei­ner Zel­le sind al­le Orga­ne, die ei­nes Ta­ges da­raus ent­ste­hen sol­len, schon als An­la­ge ent­hal­ten, wie zum Bei­spiel bei ei­nem Sa­men, den man in die Er­de legt, be­gießt und pflegt, um zu se­hen, was da­raus er­wächst. Ge­nau­so wie bei dem Sa­men, be­ginnt al­so al­les aus die­ser Ur­sub­stanz, dem Ur­chaos, der un­geform­ten Rea­li­tät des Le­bens he­raus­zuwach­sen und Ge­stalt an­zu­neh­men.

Auf die­se Wei­se sind die Orga­ne er­schie­nen, die wir gegen­wär­tig be­sit­zen, und vie­le wei­tere wer­den in der Zu­kunft noch hinzu­kommen. Der physi­sche Kör­per ist ja nach dem Vor­bild des As­tral­kör­pers ge­macht, die­ser ent­spre­chend dem Men­tal­kör­per usw. bis hin zur gött­li­chen Ebe­ne. Da der Mensch nun fünf Sin­ne für den physi­schen Be­reich be­sitzt, hat er eben­so fünf Sin­ne im As­tral- und Men­tal­be­reich, auch dort be­sitzt er Tast-, Ge­schmacks-, Ge­ruchs-, Ge­hör- und Ge­sichts­sinn. In den weite­ren Ebe­nen sind die­se Orga­ne noch nicht ent­wi­ckelt, war­ten aber nur auf den Au­gen­blick, in Er­schei­nung zu tre­ten. Sind die­se ein­mal ge­bil­det, dann wer­den dem Men­schen un­er­hörte Mög­lich­kei­ten of­fen ste­hen, zu se­hen, füh­len, hö­ren, schme­cken, zu han­deln und auch sich fort­zu­bewe­gen. Das Le­ben, das Lebe­we­sen, die le­bende Zel­le, der Mi­kro­orga­nis­mus ent­hält schon al­le Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten, aber eini­ge Jahr­tau­sende sind noch nö­tig, bis die­se sich voll und ganz zei­gen kön­nen. Da­rin liegt das Ge­heim­nis, aber auch al­le Herr­lich­keit des Le­bens.

Die Men­schen arbei­ten, ver­gnü­gen sich und ge­ben sich den ver­schie­densten Be­schäfti­gungen hin, aber da­bei wird ihr Le­ben be­schmutzt, ge­schwächt, es geht ab­wärts da­mit, denn sie küm­mern sich nicht wei­ter da­rum. Sie mei­nen, da sie ja ein­mal das Le­ben ha­ben, kön­nen sie es be­nut­zen, um die­ses und je­nes zu er­rei­chen, um Reich­tum, Wis­sen und Ruhm zu er­lan­gen. So schöp­fen und schöp­fen sie aus ihrer Le­bens­ener­gie. Und wenn dann al­les aus­ge­schöpft ist, müs­sen sie wohl oder übel al­le Akti­vi­tä­ten ein­stel­len. Es ist aber un­sin­nig, so zu han­deln, denn wenn man die Le­bens­ener­gie ver­liert, hat man kei­ne Kraft­quel­le mehr. Da­rum ha­ben die Wei­sen schon im­mer ge­sagt, die Haupt­sa­che ist das Le­ben, und da­rum muss man es be­wah­ren, läu­tern, hei­lig hal­ten und da­raus ent­fer­nen, was hin­der­lich oder stö­rend wirkt. Denn durch das Le­ben er­hält man schließ­lich al­les, Intel­ligenz, Stär­ke, Schön­heit und Kraft.

In dem Vor­trag, »Les cinq vier­ges sages et les cinq vier­ges folles« (Siehe Band 3 der Reihe Gesamtwerke »Die beiden Bäume im Paradies«, Kapitel 7: »Das Gleichnis von den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen«) ha­be ich euch er­klärt, dass das Öl, von dem Je­sus sprach, ein Sym­bol für das Le­ben ist. Wenn der Mensch kei­nen Trop­fen Le­bens­ener­gie mehr be­sitzt, er­lischt sei­ne Lam­pe, er stirbt. Das Le­ben kann man sym­bol­haft in al­len Be­rei­chen an­tref­fen: Fürs Auto ist es das Ben­zin, für die Pflan­zen das Was­ser, für al­le Ge­schöp­fe auf der Er­de ist es die Luft, aber für den Men­schen ist es in be­sonde­rem Ma­ße auch das Blut; für das Ge­schäfts­le­ben ist es Gold und Sil­ber usw.

Das Le­ben ist das Reser­voir, aus dem täg­lich neue Schöp­fungen her­vor­quel­len, die sich dann bis ins Un­end­li­che hi­nein wei­ter­ver­zwei­gen und ver­äs­teln. Aus die­sem un­differen­zierten, aus­drucks­lo­sen Le­ben, das sich schlicht und ein­fach als Mög­lich­keit an­bie­tet, schafft der Geist un­abläs­sig neue Ele­mente, neue Mit­tel, neue For­men… Das Le­ben stellt al­so die Ur­mate­rie dar und ist des­halb von so gro­ßer Be­deu­tung.

Die Leu­te küm­mern sich all­ge­mein aller­dings um alles andere, nur nicht um das Le­ben. Wür­den sie in ers­ter Li­nie an das Le­ben den­ken, da­ran, wie sie es be­wah­ren, schüt­zen und in der größ­ten Rein­heit er­hal­ten kön­nen, be­kä­men sie mehr und mehr Mög­lich­kei­ten, das zu er­lan­gen, wo­nach sie stre­ben, denn die­ses er­hell­te, durch­lich­tete, inten­sive Le­ben kann ih­nen al­les ge­ben. Da sie aber die­se Le­bens­weis­heit nicht be­sit­zen, ver­geu­den sie ihr Le­ben, denn sie den­ken, da sie ja leben­dig sind, kön­nen sie sich al­les er­lau­ben. Sie sa­gen sich: »Da wir nun ein­mal das Le­ben ha­ben, müs­sen wir ja et­was da­mit an­fan­gen…« Sel­ten aller­dings ge­lingt es ih­nen dann, ihre Wün­sche zu ver­wirk­li­chen, weil sie mit al­lem Raub­bau trei­ben. Sie müs­sen nun eine ande­re Le­bens­ein­stel­lung an­neh­men und wis­sen, dass die Art und Wei­se ihres Den­kens schon auf ihr Le­ben ein­wirkt, auf ihre Kraft­reser­ven, auf die Quint­es­senz ihres Seins und dass sie durch fal­sches Den­ken al­les ver­der­ben. Das muss man der Mensch­heit bei­brin­gen.

Neh­men wir ein Bei­spiel. Ein jun­ger Bur­sche hat ei­nen sehr rei­chen Va­ter. Er stu­diert und arbei­tet flei­ßig und der Va­ter unter­stützt ihn finan­ziell. Da fängt der Sohn mit ei­nem Mal an, Dumm­hei­ten zu ma­chen, die dem An­sehen des Va­ters scha­den. Die­ser dreht den Hahn zu und gibt dem Sohn kein Geld mehr. Wor­in liegt nun der Feh­ler des Soh­nes? Er hat den größ­ten Feh­ler da­durch be­gan­gen, dass er sei­nem eige­nen Le­ben ge­scha­det hat, in­dem er näm­lich die güns­tigen Um­stän­de, die Ener­gien und die Kraft­strö­me aufs Spiel ge­setzt hat, für die das Geld hier bild­haft steht. Wenn wir nun das Glei­che tun und unser Le­ben be­nut­zen und miss­brau­chen, wie es uns ge­ra­de ein­fällt und da­bei noch al­le geis­tigen Ge­set­ze über­tre­ten, dann zer­stö­ren wir da­mit unse­re Reser­ven, ha­ben den Ener­gie­strom, die Kräf­te nicht mehr und ge­ra­ten in Not, viel­leicht nicht in äuße­re, mate­rielle, aber in inne­re Not. Das Le­ben ist der ein­zige Reich­tum, der wirk­lich exis­tiert. Und es ist da­bei ei­ner­lei, wel­chen Na­men man ihm gibt, sei es Reich­tum, Unter­stüt­zung, Öl oder Quint­es­senz, das läuft al­les aufs Glei­che hi­naus, denn al­le die­se Aus­drü­cke kön­nen für das Wort Le­ben ste­hen. Das Le­ben ist und bleibt das Wich­tigste, und wenn der Mensch we­der intel­ligent noch darü­ber auf­ge­klärt ist, zer­stört er die Quel­le all sei­ner Mög­lich­kei­ten, sei­ner Freu­den und sei­ner Inspi­ration.

Und als Je­sus sag­te: »Ich bin ge­kom­men, da­mit sie das Le­ben in Fül­le ha­ben«, wel­ches Le­ben mein­te er da? Als ich das vor recht lan­ger Zeit zum ers­ten Mal ge­le­sen ha­be, war ich er­staunt. Ich sag­te mir: »Aber sei­ne Jün­ger leb­ten doch! Wel­ches Le­ben soll­ten sie durch ihn er­hal­ten?« Ihr kennt auch das Lied von Meis­ter Pe­ter Deunov: »Si­ne moï, pazi jivota« – »Mein Sohn, be­wah­re dein Le­ben, den in dir ver­borge­nen Fun­ken…«. Das zeigt, dass Meis­ter Pe­ter Deunov die Be­deu­tung des Le­bens ge­nau­so hoch ein­schätz­te. Ja, und nun sind Leh­rer und Päda­gogen nö­tig, die in die­sen ent­schei­denden Punkt, das Le­ben, Klar­heit brin­gen.

Schaut euch die Men­schen an… Wa­rum ver­su­chen sie ihr Le­ben lang Din­ge zu er­rei­chen, die nicht so wich­tig sind, wie das Le­ben selbst? Jah­re­lang arbei­ten sie, um reich zu wer­den, und ei­nes Ta­ges sind sie schließ­lich so aus­ge­laugt und al­lem so über­drüs­sig, dass man fest­stel­len muss, wenn man ein­mal in die Waag­scha­le legt, was sie da­bei er­hal­ten und was sie da­bei ver­lo­ren ha­ben, dass sie al­les ver­lo­ren und sehr we­nig ge­won­nen ha­ben. Aber die Leu­te sind nun ein­mal so, dass sie be­reit sind, al­les zu ver­lie­ren, da man ih­nen nicht bei­ge­bracht hat, dass es wichti­ger ist, Kraft, Ge­sund­heit und Freu­de zu be­sit­zen – selbst wenn das al­les ist, was man hat – als sich Reich­tü­mer zu er­wer­ben, die man letzt­end­lich nicht nut­zen kann, weil man mit sei­ner Kraft am En­de ist. Ein Sprich­wort sagt: »Ein leben­der Hund ist mehr wert als ein to­ter Lö­we.« Vie­le zie­hen es aller­dings vor, to­te Lö­wen zu sein.

Ja, lie­be Brü­der und Schwes­tern, was fehlt, ist die wah­re Phi­lo­so­phie. Schon von Kin­des­bei­nen an müs­sen die Men­schen ler­nen, ihr Le­ben nicht zu ver­schwen­den, da­mit sie es nach­her ei­nem ho­hen Ziel wei­hen kön­nen; denn da­durch wird es ein rei­ches Le­ben, vol­ler Kraft und In­tensi­tät. Das ist ge­nau­so wie bei ei­nem Kapi­tal, das man ge­winn­brin­gend an­legt. Und so habt ihr eu­er Le­bens­kapi­tal auf ei­ner Bank der höhe­ren Regio­nen an­ge­legt, wo es sich ver­mehrt an­statt ver­schwen­det und ver­schleu­dert zu wer­den, und da ihr so in­ner­lich rei­cher wer­det, habt ihr nach­her bes­sere Mög­lich­kei­ten, Kennt­nis­se zu er­wer­ben, dann arbei­tet ihr bes­ser und ge­winnt so­gar an Schön­heit und An­sehen. Ist es nicht ver­nünf­tiger, so zu argumen­tieren?

Je­den Tag zeigt ihr euch wohl er­staunt darü­ber, wie wahr al­les ist, was ich euch sa­ge, und ihr ruft aus, dass ihr so et­was ja noch nie ge­hört habt, aber trotz­dem macht ihr wei­ter wie zu­vor, was ihr ge­hört habt, wird ir­gend­wo ge­spei­chert, nur be­nutzt wird es nicht. Ihr soll­tet jetzt eu­er Le­ben aber licht­vol­len, gött­li­chen Tä­tig­kei­ten wid­men; dann hört ihr nicht nur auf, es zu ver­geu­den, son­dern ihr stärkt es da­rüber hi­naus noch, und mit die­sem Kapi­tal könnt ihr weit­aus mehr an­fan­gen. Wenn ihr euch hin­gegen eu­ren Emo­tionen, eu­rer Sinn­lich­keit und den Ver­gnü­gungen hin­gebt, ver­pfuscht ihr eu­er Le­ben, denn al­les was ihr da­bei er­hal­tet, müsst ihr be­zah­len, und ihr be­zahlt es mit eu­rem Le­ben. Nie­mals er­hält man et­was, oh­ne etwas anderes da­für zu op­fern. So wie es in dem franzö­sischen Sprich­wort heißt: »Man kann kein Ome­lett ma­chen, oh­ne da­bei Eier zu zer­schla­gen.« Nun sa­ge ich euch aber, dass ihr doch ein Ome­lett ma­chen könnt, oh­ne dass ihr da­bei Eier zer­schla­gen müsst. Ja, ich ken­ne das Ge­heim­nis. Ihr denkt viel­leicht, das sei un­mög­lich? Ganz ge­wiss nicht. Legt eu­er Kapi­tal bei ei­ner Bank der höhe­ren Regio­nen an, und dann wer­det ihr durch eu­re Arbeit im­mer kraft­vol­ler und stär­ker. Ja, an­statt schwä­cher zu wer­den, ge­winnt ihr an Stär­ke, denn je­des Mal, wenn ihr nun et­was aus­gebt, strömt wie­der et­was in euch ein, um es zu er­set­zen. Da­für müsst ihr aller­dings eu­er »Geld«, eu­er »Kapi­tal« bei ei­ner himmli­schen Bank an­ge­legt ha­ben.

Da­rum ist es so wich­tig, dass ihr wisst, mit wel­chem Ziel und für wen ihr arbei­tet, denn da­von hängt die Rich­tung ab, in die eu­re Ener­gien ge­lenkt wer­den. Wenn der, für den ihr arbei­tet, zum Bei­spiel eu­er Va­ter ist, ver­liert ihr nur nichts, son­dern ge­winnt noch da­bei. Das Wich­tigste ist al­so, dass ihr wisst, wo­für ihr eu­re Kräf­te ein­setzt und in wel­che Rich­tung ihr arbei­tet, denn da­von hängt eu­re Zu­kunft ab: Ent­we­der ver­armt ihr oder aber ihr be­rei­chert euch.

Oh­ne es zu wis­sen, arbei­ten vie­le Leu­te für ei­nen in ih­nen selbst ver­steck­ten Feind, der sie aus­raubt und arm macht. Ein ech­ter Spiritu­alist ist intelli­genter, er arbei­tet und setzt sei­ne Ener­gien für jeman­den ein, der in Wirk­lich­keit er sel­ber ist, und so ge­winnt er da­bei. Rei­cher und nicht är­mer wer­den, das nen­ne ich Intel­ligenz. Und das ist gar nicht ich­bezo­gen, egois­tisch, ganz im Gegen­teil. Ihr ent­schließt euch zum Bei­spiel nicht für euch, son­dern für die Ge­mein­schaft zu arbei­ten… Ja, ihr seid nun aber mit die­ser Ge­mein­schaft ver­bun­den, al­so ein Teil da­von, und wenn die­se bes­ser und harmoni­scher wird, wirkt sich das auf al­le aus, folg­lich auch auf euch. Ihr ge­winnt et­was da­bei, weil ihr eu­er Kapi­tal bei ei­ner Bank an­ge­legt habt, die sich Fami­lie, Ge­mein­schaft, Uni­ver­selle Bru­der­schaft nennt, der ihr sel­ber an­ge­hört. Arbei­tet ihr hin­gegen nur für euch sel­ber, das heißt für eu­er klei­nes, be­grenz­tes Ich, dann ist das ver­lore­ne Mü­he, und nichts Gu­tes kann euch da­raus erwach­sen. Nun mögt ihr sa­gen: »Aber doch, aber doch, schließ­lich arbei­te ich für mich…« Nein, denn eu­er per­sön­li­ches, isolier­tes, egoisti­sches Ich ist ein Ab­grund, und wenn ihr da­für arbei­tet, werft ihr al­les dort hi­nein. So soll­te man nicht arbei­ten. Die Indivi­dualisten und Egois­ten se­hen nicht, was sie al­les er­lan­gen könn­ten, wä­ren sie für die Ge­mein­schaft tä­tig. Sie sa­gen sich: »Ich bin nicht dumm, ich arbei­te für mich und kom­me schon zu­recht…« Und eben ge­nau in die­sem Au­gen­blick ver­lie­ren sie ihr gan­zes Kapi­tal. Die Wahr­heit ist al­so das Gegen­teil des­sen, was sie zu sein scheint. Ja, so ist es. Die Ein­geweih­ten, die wis­sen, dass man das Gegen­teil des äuße­ren Scheins neh­men muss, um die Wahr­heit zu fin­den, sind für die Ge­mein­schaft tä­tig, und für sie sel­ber erge­ben sich da­raus die größ­ten Wohltaten.

Wenn ich von der Ge­mein­schaft spre­che, mei­ne ich da­mit nicht nur die Mensch­heit, son­dern das gan­ze Uni­ver­sum mit al­len Ge­schöp­fen, ja, Gott selbst. Die­se un­er­mess­lich gro­ße Ge­mein­schaft, für die ihr arbei­tet, ist wie eine Bank, und al­les, was ihr da­für tut, kommt ei­nes Ta­ges ver­stärkt auf euch zu­rück. Da das Uni­ver­sum stän­dig gigan­tische »Ge­schäf­te« macht, sich un­abläs­sig mit neuen Stern­konstel­lationen, Ster­nen­ne­beln und Gala­xien be­rei­chert, wer­den all die­se Schät­ze auf euch zu­kom­men.

Al­le, die nur für sich sel­ber an­statt für das gro­ße Gan­ze arbei­ten, ma­chen sich da­mit arm; denn nach­her denkt nie­mand an sie, nie­mand liebt sie, nicht ein­mal die eige­ne Fami­lie, da sie viel zu ich­bezo­gen sind. Nie ha­ben sie an die ande­ren ge­dacht, wa­rum soll­te man nun an sie den­ken? Und ihr Le­ben en­det in Ent­täu­schung, Bit­ter­keit und Kum­mer. Nur kommt es ih­nen da­bei nie­mals in den Sinn, dass viel­leicht ihre Le­bens­auf­fas­sung nicht die rich­tige war… Oh! Nein, nein, nein, sie hat­ten im­mer Recht, und die ande­ren wa­ren die Un­gerech­ten und die Bö­sen. Sie selbst ver­dien­ten es na­tür­lich, dass man sie lieb­te und ih­nen half… So, so, sie ver­dien­ten es… aber was ha­ben sie denn Gu­tes ge­tan, um auch nur den ge­rings­ten Ver­dienst zu ha­ben? Bei den­jeni­gen hin­gegen, die vol­ler Lie­be, Gü­te und Op­fer­be­reit­schaft sind, selbst wenn man an­fangs meint, man kön­ne mit ih­nen um­sprin­gen, wie man mag, und wenn man sie auch dumm und dusse­lig fin­det, wird man mit der Zeit mehr und mehr spü­ren, dass es wirk­lich au­ßer­ge­wöhn­li­che Men­schen sind, und ei­nes Ta­ges wer­den sie von al­len Sei­ten ihren Lohn emp­fangen, sie wer­den ver­wöhnt und ge­liebt. Sie ha­ben für das gan­ze Uni­ver­sum ge­arbei­tet, und ei­nes Ta­ges wer­den sie ihre Be­loh­nung da­für er­hal­ten… Aber na­tür­lich nicht so­fort.

Wenn ihr bei ei­ner Bank Geld an­legt, be­kommt ihr die Zin­sen ja auch nicht gleich am nächs­ten Tag, son­dern ihr müsst ei­ne Zeit lang war­ten, und je län­ger ihr war­tet, um­so hö­her sind die Zin­sen. Im Geis­tigen gilt ge­nau das glei­che Ge­setz. Ihr arbei­tet mit viel Lie­be, Ge­duld und Ver­trauen und an­fangs seht ihr kei­ner­lei Er­geb­nis. Ver­liert dann nur nicht den Mut! Wenn ihr euch ent­muti­gen lasst, zeigt ihr, dass ihr die auf der Er­de gülti­gen Ge­set­ze nicht gut be­grif­fen habt. Ja, ihr müsst die im Bank­we­sen und in der Ver­wal­tung gülti­gen Ge­setz­mä­ßig­kei­ten ken­nen! Und wenn ihr die kennt, ist euch klar, dass ihr ab­war­ten müsst. Nach­her wird die Fül­le von al­len Sei­ten auf euch nie­der­pras­seln, und selbst wenn ihr flüch­ten woll­tet, gä­be es kein Ent­kom­men! Das gan­ze Uni­ver­sum wird euch mit sei­nen Schät­zen nur so über­schüt­ten, denn das habt ihr dann sel­ber aus­ge­löst. Das ist die wal­tende Ge­rech­tig­keit!

Da seht ihr, wie dumm eine ego­zentri­sche Le­bens­ein­stel­lung ist. Man ver­traut auf den äuße­ren Schein, aber der ist trüge­risch. Wie oft ha­be ich euch das doch schon ge­sagt! Wenn man die Son­ne und die Ster­ne be­trach­tet, hat man stän­dig den Ein­druck, die­se wä­ren in Be­we­gung, und die Er­de stän­de still. Ja, dem An­schein nach… Um die Wahr­heit he­raus­zu­fin­den, muss man jen­seits des Schein­ba­ren su­chen. Was in der Gegen­wart als vor­teil­haft und nütz­lich an­gese­hen wird, er­weist sich oft als schäd­lich in der Zu­kunft. Da­rum rich­ten sich die Ein­geweih­ten nicht nach den Maß­stä­ben der un­wis­senden Mas­se, und ih­nen soll­te man nach­fol­gen, denn sie ha­ben als Ein­zi­ge be­grif­fen. Al­so, setzt eu­er Le­ben für nichts in der Welt aufs Spiel, denn nichts kommt dem Le­ben an Wert gleich. Selbst­ver­ständ­lich gibt es Aus­nah­me­fäl­le, wo Men­schen ihr Le­ben hin­gege­ben ha­ben, um ande­re zu ret­ten oder sich für be­stimm­te Ideen ein­zu­set­zen. Ja, nur in sol­chen Fäl­len hat man das Recht, sein Le­ben zu op­fern, sonst muss man es sorg­sam be­wah­ren.

Die Pro­pheten und Ein­geweih­ten, die ihr Le­ben für eine Idee oder zur Eh­re Got­tes hin­gege­ben ha­ben, ha­ben in Wirk­lich­keit nichts ver­lo­ren, denn im Him­mel ha­ben sie da­rauf­hin ein neu­es, sehr viel rei­cheres und schö­neres Le­ben er­hal­ten, da sie ihres für das Gu­te ge­op­fert hat­ten. Ich sa­ge al­so nicht, dass man unter al­len Um­stän­den sein Le­ben be­wah­ren muss, nein, es gibt Aus­nah­me­fäl­le… Im Allgemeinen soll­te der Schü­ler sein Le­ben aller­dings wah­ren, läu­tern und inten­siver wer­den las­sen, denn da­rin liegt ja die Quel­le, lie­gen die Reser­ven, der Aus­gangs­punkt für jeg­li­che wei­tere Ent­wick­lung, sei es im intellek­tuellen, reli­giösen, ästheti­schen oder im Ge­fühls­le­ben. Vor al­len ande­ren Din­gen steht das Le­ben, und in die­ses unter­schieds­lo­se, un­differen­zierte Le­ben sind schon die Kei­me für al­les Zu­künf­tige hi­nein­ge­legt, ge­nau wie bei ei­nem Sa­men. Ja, am An­fang steht das Le­ben, da­nach erst kom­men Wis­sen, Weis­heit und Licht. Das Le­ben, man weiß gar nicht, was das eigent­lich ist; es ist sehr schwer, das ge­nau zu um­rei­ßen, es hat we­der Form noch Far­be, birgt in sich aber al­le Mög­lich­kei­ten. Nie­mand kann vor­her­se­hen, was noch al­les aus dem Le­ben her­vor­ge­hen wird, das geht bis ins Un­end­li­che hi­nein…

Wenn ich sa­ge, die Men­schen küm­mern sich nicht um das Le­ben und be­mü­hen sich nicht, es zu er­hal­ten, könnt ihr mir ent­gegen­hal­ten, das sei ja nicht wahr, und al­le wür­den sich so­gar da­rum be­mü­hen, es zu ver­län­gern. Ja, es zu ver­län­gern, nur wer denkt da­ran, es zu ver­geis­tigen, zu läu­tern, es ins Licht zu stel­len, es zu heili­gen und ins Gött­li­che zu er­he­ben? Man möch­te sein Le­ben ver­län­gern, da­mit man um­so bes­ser sei­nen »Schwein­ige­lei­en« nach­ge­hen kann, sich in Schul­den stür­zen oder Ver­bre­chen be­ge­hen. Das ist so ein Punkt, den we­der die Ge­lehr­ten, die Medi­ziner noch die Apo­the­ker recht be­grif­fen ha­ben. Meint ihr viel­leicht, sie wür­den das Le­ben der Men­schen ver­län­gern, da­mit es dem Dienst Got­tes oder Seinem Reich ge­weiht wür­de… ganz und gar nicht! Wenn ich al­so sa­ge, dass man sich nicht um das Le­ben küm­mert, ha­be ich Recht, denn man küm­mert sich nicht um das wah­re Le­ben, das heißt, man ist nicht in der La­ge, Freu­de, Schön­heit, Stär­ke, Reich­tum, Ruhm, Kennt­nis­se zu er­lan­gen, oh­ne da­bei sein Le­ben zu ver­pfu­schen. Was man auch an­fängt, im­mer rich­tet man es so ein, dass man sein Le­ben da­bei ver­pfuscht.

Wenn sich die Ein­geweih­ten aus­schließ­lich da­mit be­schäf­tigen, ihr Le­ben schö­ner zu ge­stal­ten und inten­siver wer­den zu las­sen, es zu wei­hen, zu läu­tern und zu heili­gen, dann arbei­ten sie schon da­ran, ihre Intel­ligenz, ihre Stär­ke und ihr Glück zu er­hö­hen. Denn das so ge­läu­terte, harmo­nische, himmli­sche Le­ben dringt in ande­re Regio­nen vor, wo es auf eine Men­ge intelli­genter We­sen ein­wirkt, die ih­nen dann Inspira­tionen brin­gen. Und auch ihr, wenn ihr euch nur um das wah­re Le­ben be­müht, er­langt so Intel­ligenz, Wis­sen und Kraft. Denn das Le­ben, vo­raus­ge­setzt aller­dings, es ist voll­kom­men ge­wor­den, ver­schafft euch in­di­rekt alles andere. Oh­ne dass ihr euch dann noch in Bi­blio­the­ken oder bei Ge­lehr­ten Wis­sen an­eig­nen müss­tet, wird euch das Le­ben, da es nun rein, edel und gött­lich ge­wor­den ist, au­ßer­ge­wöhn­lich rei­che Kennt­nis­se ver­mit­teln, die es aus den Archi­ven des Uni­ver­sums schöpft.

Und an­statt nun hin­zu­ge­hen, wie man­che es tun, und Ma­gie zu be­trei­ben, da­mit man euch liebt und ver­ehrt, küm­mert euch lie­ber um das Le­ben! Wenn das von euch aus­strah­lende Le­ben licht- und lie­be­voll ist, bringt das euch die Lie­be Tau­sender von Men­schen. Es ist al­so das von euch aus­ge­hende Le­ben, das da­für sorgt, dass ihr nicht un­ge­liebt bleibt. Nun ja, man weiß gar nicht, was es in den Men­schen ge­nau aus­löst, wie es zu ih­nen spricht, aber auf ein­mal wird man von al­len ge­liebt. Das kommt von dem Le­ben, das ganz von al­leine euch ein­mal Lie­be, dann wie­der Kennt­nis­se und schließ­lich auch Freu­de ver­schafft.

Die größ­te Ma­gie, die größ­te wei­ße Ma­gie be­steht al­so in ei­nem licht­vol­len Le­ben. Und wenn ihr die­ses Le­ben in al­le Rich­tungen aus­sen­det, dann könnt ihr euch ei­nes Ta­ges gar nicht mehr ret­ten. Selbst wenn ihr euch auf ande­re Plane­ten flüch­tet, wird man euch mit Lie­be ver­fol­gen. Auch wenn ihr sagt: »Lasst mir mei­ne Ru­he!«, nichts zu ma­chen… Und wenn eu­er Le­ben trü­be ist und chao­tisch und auf krum­men We­gen ver­läuft, dann wer­det ihr euch ge­nau­so we­nig ret­ten kön­nen. Eu­er Le­ben sel­ber wird bei so man­chen feind­seli­ge Re­aktio­nen aus­lö­sen, und die Katastro­phen wer­den von al­len Sei­ten über euch he­rein­bre­chen. Die wah­re, die stärks­te und wahr­haf­tigste Ma­gie ist das Le­ben selbst, das Le­ben, das ihr führt. Küm­mert euch sonst um wei­ter nichts, we­der um Ma­gie, Wis­sen oder Lie­be, al­les das wird euch zu­fal­len. Manch ei­ner sagt nun: »Aber ich le­be… ich le­be doch… ich es­se, trin­ke und ma­che Ge­schäf­te.« Nein, so lebt ihr nicht, son­dern be­gnügt euch da­mit, da­hin­zu­vege­tieren; denn so wisst ihr noch gar nicht, was le­ben be­deu­tet. Ja, im Le­ben gibt es Ab­stu­fungen, Milliar­den von Ab­stu­fungen.

An dem Tag, an dem ihr be­grif­fen habt, dass die wah­re Ma­gie in der Le­bens­füh­rung liegt, wer­det ihr al­les be­kom­men, was ihr euch wünscht, selbst oh­ne dass ihr da­rum bit­ten müsst. Und da­rum ha­be ich di­rekt Lust, euch das Gegen­teil der Wor­te Je­su zu sa­gen: Bit­tet nicht und ihr wer­det emp­fangen! Sucht nicht und ihr wer­det fin­den! Klopft nicht an und euch wird auf­ge­tan! Ja, aber wann? Dann, wenn ihr ein gött­li­ches Le­ben lebt. Ge­nau dann! Und so wird es ei­nes Ta­ges im neuen Evange­lium ste­hen, denn auch Je­sus dach­te so, konn­te es aber noch nicht sa­gen. Zu sei­ner Zeit hät­ten es die Leu­te noch nicht fas­sen kön­nen. Kä­me er heu­te wie­der, wür­de er sa­gen: »Lebt ein gött­li­ches Le­ben und ver­langt nichts. Ihr wer­det al­les be­kom­men!« Wie ist das mög­lich? Wenn ihr ein gött­li­ches Le­ben lebt, dann gebt ihr. Al­so wer­det ihr emp­fangen. Selbst wenn ihr kei­ner­lei Wunsch ge­äu­ßert habt, das ist oh­ne Be­lang, man gibt euch al­les Nöti­ge. Na­tür­lich, gä­be es die Inqui­sition noch, die wür­de jetzt to­ben: »Was bil­det der sich ein!… Was für eine An­ma­ßung!… Er will die Leh­re Je­su ver­dre­hen!«, und ich wür­de auf dem Schei­ter­hau­fen lan­den. Bis­her ha­be ich im­mer er­klärt und auch her­vor­geho­ben, was Je­sus ge­sagt hat­te, und heu­te er­lau­be ich es mir zum ers­ten Mal, das Gegen­teil zu sa­gen – aller­dings unter wel­chen Vo­raus­set­zungen… das gilt es zu be­grei­fen.

Ich will nicht zunichtemachen, was Je­sus ge­sagt hat, nein, denn das ist wahr­haf­tig und ab­so­lut. In ei­nem Vor­trag ha­be ich übri­gens die Sät­ze er­klärt: »Bit­tet und ihr wer­det emp­fangen! Su­chet und so wer­det ihr fin­den! Klopft an, und es wird euch auf­ge­tan!« Da­bei ha­be ich auch auf­ge­zeigt, wie gut Je­sus die mensch­li­che Na­tur und die Drei­heit von Intel­lekt, Herz und Wil­le im Men­schen kann­te. Wer bit­tet? Wer sucht? Wer klopft an? Es ist das Herz, das bit­tet, der Intel­lekt, der sucht, und der Wil­le, der an­klopft. Um was bit­tet nun das Herz? Um Wär­me und Lie­be. Was sucht der Intel­lekt? Licht, Weis­heit und Intel­ligenz. Und der Wil­le, wa­rum klopft der an die Tür? Weil er ein­ge­sperrt ist und weil er Raum und Frei­heit braucht, um schöpfe­risch tä­tig zu wer­den. Da­mit ha­ben wir die Drei­fal­tig­keit: Lie­be er­bit­ten, Weis­heit su­chen und an­klop­fen, um Frei­heit zu er­lan­gen. Da seht ihr ein­mal die Tie­fe des Wis­sens Je­su! Nur ha­ben die Jün­ger viel­leicht nicht al­les auf­ge­schrie­ben. Denn »bit­tet und ihr wer­det emp­fangen« ist ja so noch nicht klar. Bit­ten… ja, aber um was? Um Geld, Autos, Frau­en? Und was soll man su­chen? Streit mit dem Nach­barn?… Und wo an­klop­fen?… All das wur­de ja nie ge­nau er­klärt. Nun bit­ten die Leu­te, su­chen und klop­fen an und wun­dern sich, dass nichts da­bei he­raus­kommt, sie emp­fangen nichts, fin­den nichts und nie­mand macht ih­nen auf. Und da­bei sind das doch prä­zise, fest­ste­hende und nicht zu leug­nende Din­ge.

Es ist das Herz, das bit­tet, und zwar we­der um Weis­heit noch um Kraft, son­dern um Lie­be und Wär­me. Und der Intel­lekt, der bit­tet nicht, son­dern er sucht und zwar nach Kennt­nis­sen, da­nach, Ge­heim­nis­se zu er­grün­den und nach Wahr­hei­ten. Der Wil­le strebt we­der nach Kennt­nis­sen noch nach Wär­me, son­dern er braucht die Tat; er will stark, tat­kräf­tig, schöpfe­risch und frei sein. Seht doch nur, wel­che Präzi­sion da­rin liegt! Je­de Eigen­schaft des Men­schen ist ei­gens für eine be­stimm­te Auf­ga­be vor­berei­tet. Das ist die wah­re Psy­cho­lo­gie. Man darf nicht al­les durch­einan­der brin­gen. Als ich aber noch tie­fer in das Den­ken Je­su vor­gedrun­gen bin, ha­be ich he­raus­ge­fun­den, dass man die­se Sät­ze jetzt um­keh­ren muss – lasst die Chris­ten alle­mal darü­ber ent­setzt sein! – und nun sa­gen muss: »Bit­tet nicht und ihr wer­det emp­fangen! Sucht nicht und ihr wer­det fin­den! Klopft nicht an, und es wird euch auf­ge­tan!« Ja, aber unter der Vo­raus­set­zung, dass eu­er Le­ben in sei­ner Aus­strah­lung, in den Wel­len, die es aus­sen­det, in sei­nen Emana­tionen gött­lich ge­wor­den ist.

 

Gesamtwerk 5 »Die Kräfte des Lebens«
ISBN 978-3-89515-069-2
290 Seiten, Hardcover
22,00 Euro

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One thought on “Leseprobe Gesamtwerk 5 »Die Kräfte des Lebens«

  1. Eine sehr ausführliche Leseprobe, die sichtlich beinhaltet, worum es in dieser Lektüre gehen wird. Ich bin überzeugt, dass dieses Buch ein echte Hilfe dafür sein kann, wenn es plötzlich, oder gar ständig Schwierigkeiten im Leben gibt.

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