Versandkostenfreie Lieferung in DE ab 50,00 €!

Neuerscheinung 2015: Broschüre 324 „Der Friede, ein höherer Bewusstseinszustand“

Neuerscheinung 2015: Broschüre 324 "Der Friede, ein höherer Bewusstseinszustand" aus dem Prosveta Verlag. 64 Seiten. ISBN 978-3-89515-106-4. 4,00 Euro.

Neuerscheinung 2015: Broschüre 324 „Der Friede, ein höherer Bewusstseinszustand“

Leseprobe der ersten Seiten der Broschüren-Neuerscheinung

In den letzten Tagen, liebe Brüder und Schwestern, habe ich einige Worte zu den Seligpreisungen gesagt, zuerst zu denen Buddhas und dann zu denen Jesu in der Bergpredigt. Euch sind dabei einige Unterschiede aufgefallen, aber das ist ganz normal. Buddha hat fünf Jahrhunderte vor Jesus gewirkt, und so waren die Zeit, in der sie lebten, und ihre jeweilige Aufgabe verschieden. Im Grunde haben sie jedoch einiges gemeinsam.

Nehmen wir zum Beispiel folgende Worte Buddhas: »Selig sind die Friedfertigen, die Boshaftigkeit, Hochmut und Scheinheiligkeit vermeiden und sich tätig in Mitleid, Demut und Liebe üben.« Jesus sagte einfach nur: »Selig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.« Es gibt verschiedene Übersetzungen, man liest auch »die Friedfertigen«, aber ich ziehe »Friedensstifter« wegen des Wortes »Frieden« vor, und es ist dieses Wort, was mich heute interessiert. Jesus kannte die Lehren aller großen Meister, die ihm vorausgegangen waren, und er wusste, welch große Bedeutung Buddha dem Frieden beimaß. Er sagte selbst oft: »Friede sei mit euch!« oder auch »Gehet hin in Frieden!« Und am Schluss sagte er zu seinen Jüngern: »Ich gehe nun von euch und lasse euch meinen Frieden.« Warum sagte er das erst ganz am Schluss? Er hätte ihnen den Frieden ja auch vorher geben können, den hatten doch alle wirklich nötig!

Und auch heute suchen alle Menschen in der Welt nach Frieden, nur hat man eine recht äußerliche Vorstellung davon. Es wird zum Beispiel gesagt: »Lass mich in Frieden!« – was heißen soll: »Ich will meine Ruhe haben.« Frieden ist allerdings weitaus mehr als das! Um ihn zu erleben, muss man ihn vom esoterischen Standpunkt aus betrachten, und das ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Aber genau das interessiert mich. Was verstehen die Eingeweihten unter Frieden? Ansonsten ist es doch ein leichtes, einen Ort zu finden, wo man seine Ruhe haben kann! Man braucht nur in die Wüste oder ins Hochgebirge zu gehen. Nur fehlt es doch gerade am inneren Frieden. Und wie kommt das? Das liegt daran, dass man in seinem Kopf so etwas wie ein Transistorradio hat, und von diesem verflixten Radio mag man sich nicht trennen, ständig ist es da und läuft… Und was man sich alles anhört! Oft ist man auf die Sender der Hölle eingestellt, wo natürlich auch Musik gespielt wird, aber was für eine, das reinste Höllenspektakel! Und doch sind rundherum Frieden, Ruhe und Stille. Ja, im Äußeren ist alles stille, nur im Innern toben Stürme, Gewitter und Orkane. Alles ist in Aufruhr, weil das »innere Radio« läuft, es steht auf Empfang und schnappt so manches auf… Wie kommt das? Ganz einfach dadurch, dass man unwissend ist, denn dann läuft nichts, wie es soll.

Der menschliche Organismus stellt einen Mikrokosmos dar, der genau nach dem Vorbild des Makrokosmos aufgebaut ist, und das bedeutet, dass zwischen den beiden ein Verbindungsnetz besteht. Und die esoterische Wissenschaft beruht auf dem Gesetz der Verbindungen und Entsprechungen. Der Mensch ist winzig klein in einem unermesslich großen Kosmos, und doch hat jedes Organ des Körpers eine Wesensverwandtschaft mit einem Bereich des Kosmos, der ihm entspricht. Natürlich darf man nun nicht meinen, der Kosmos habe Organe, die den unseren gleichen. Ihrer Wesensart nach haben unsere Organe und die des Kosmos jedoch etwas Übereinstimmendes. Sie entsprechen einander vollkommen, und durch das Gesetz der Wesensgleichheit kann der Mensch mit Kräften, Zentren und Welten im Raum in Kontakt treten, die bestimmten Elementen in ihm selbst entsprechen. Die Kenntnis dieser Entsprechungen eröffnet daher unglaubliche Möglichkeiten.

Die esoterische Literatur erwähnt viele Dinge, über die jedoch noch nicht genügend Klarheit herrscht. Immer wieder stoßt ihr auf die Worte »Mikrokosmos« und »Makrokosmos«, aber nur wenige wissen, was das eigentlich bedeutet und wie man die beiden miteinander verbinden kann, um mit ihnen zu arbeiten und zu konkreten Ergebnissen zu kommen. Und nun stellt euch einmal vor, ich sage euch noch, dass der Mikrokosmos im Hinblick auf den Makrokosmos auf dem Kopf steht… dass sich also das, was in dem einen unten ist, sich im anderen oben befindet. Denkt einmal darüber nach, und ihr werdet sehen, wie das euer Verständnis der Dinge durcheinander bringt.

Jesus sagte, wer Frieden stiftet, wird ein Sohn Gottes genannt werden. Aus welchem Grund? Und was bedeutet es, ein Sohn Gottes zu sein? Ein Sohn Gottes zu sein bedeutet, zu sein wie Gott selbst, nach Seinem Bilde gemacht, ebenso wie der Mikrokosmos nach dem Bilde des Makrokosmos gemacht ist. Nur liegt hier die Entsprechung nicht mehr im Bereich des Physischen, sondern des Geistigen. Im Bereich des Geistes finden sich dieselben Entsprechungen wieder. Gott ist das Große, der Sohn Gottes ist das Kleine, und sie gleichen einander. So bilden der Mikrokosmos und der Makrokosmos den Bereich der Materie, der Sohn Gottes und Gott hingegen den Bereich des Geistes.

Bemühen wir uns nun einmal zu verstehen, was der Frieden ist. Der physische Körper wird von einer ganzen Reihe von Organen gebildet, die untereinander verbunden sind. Jedes hat seine besondere Aufgabe, jedoch müssen alle miteinander in harmonischer Übereinstimmung sein, denn sonst treten Störungen auf. In der Musik würde man das Dissonanzen nennen. Wenn also alle Organe ihre Arbeit uneigennützig und unpersönlich für das Wohl des ganzen Organismus ausführen, ist der Mensch wohlauf und im Frieden. Allerdings sind dieses Wohlbefinden und dieser Frieden noch rein physische Zustände. Um Frieden für Seele und Geist zu erlangen, muss man weitaus höher hinaufsteigen. Alle Organe, die den anderen, den psychischen Organismus bilden, müssen frei von Egoismus, Zwiespältigkeit und Voreingenommenheit in Harmonie miteinander schwingen, so wie die Organe des gesunden Körperorganismus. Demnach sind Frieden und Harmonie höhere Bewusstseinszustände. Da der Frieden nun aber doch auch vom Organismus des Körpers abhängt, und da die geringsten Unstimmigkeiten, die in diesem auftreten, die psychische Harmonie stören können, muss alles in Harmonie sein, damit sich völliger Friede einstellt.

Was man sich allgemein unter Frieden vorstellt, ist noch nicht der wahre Frieden. Verspürt man einige Augenblicke oder einige Minuten weder Aufregung noch sonstige Störungen, so kann man das noch nicht Frieden nennen, denn das ist ja kein dauerhafter Zustand. Hat sich der wahre Frieden einmal eingestellt, kann man ihn nicht mehr verlieren. Frieden zu haben bedeutet nicht nur, sich eine Zeit lang gut, ruhig und sorglos zu fühlen, das ist etwas viel Tiefergehendes, Wertvolleres. Es ist nämlich ein Ergebnis, und zwar wovon? Das werdet ihr gleich sehen.

Wenn in einem Orchester alle Instrumente gut gestimmt sind und alle Musiker den Weisungen des Dirigenten folgen, ist das Ergebnis vollkommene Harmonie. Und im Menschen ist der Frieden ebenso ein Zustand der Harmonie, ein vollkommenes Zusammenspiel aller Elemente, Kräfte, Gedanken und Gefühle. Dieser tiefe Frieden, den man gar nicht in Worte fassen kann, ist sehr schwierig zu erreichen, denn dafür braucht man Willenskraft, Liebe und ein großes Wissen. Wenn der Schüler anfängt, das Wesen und die Eigenschaften aller Elemente in sich kennen zu lernen und zu verstehen, wenn er darauf Acht gibt, niemals etwas in sich hereinzulassen, was die Harmonie zwischen diesen Elementen stören könnte, und wenn es ihm schließlich gelingt, alles aus seinem Organismus sowie aus seiner Gedanken- und Gefühlswelt auszuscheiden, was damit nicht in Einklang schwingt, dann erlangt er Frieden.

Wenn einer raucht oder unbesehen alles Mögliche isst und trinkt, führt er seinem Organismus schädliche Elemente zu, die ihn krank machen, und so kann er keinen Frieden finden. Wenn er Zahnschmerzen hat, Koliken oder Herzflattern, wie soll sich dabei Frieden einstellen? Er hat Dinge in sich hereingelassen, die Stauungen oder Gärungen hervorrufen, und die muss er nun wieder ausscheiden. Das Gleiche gilt auf der psychischen Seite. Solange der Mensch die Wesensart seiner Gefühle, Gedanken, Wünsche, Leidenschaften und Instinkte nicht kennt, sich von ihnen aber nährt, von ihnen lebt, wie von der Luft, die er atmet, ohne zu wissen, ob sie ihm denn gut tun oder nicht, wird er niemals Frieden haben.

Frieden ist also die Folge einer genauen Kenntnis der Wesensart der Elemente. Und dann, wie schon gesagt, bedarf es natürlich großer Aufmerksamkeit und des Willens, niemals störende Elemente in sich hereinzunehmen oder hereinzulassen. Erst wenn es dem Menschen gelingt, vernünftig, klug, wach und wachsam genug zu sein, um sein Reich zu schützen – dieses Reich, das er selber ist – wird er beständigen und dauerhaften Frieden erlangen. Und worin wird dieser Frieden bestehen? In einem unbeschreiblichen Glücksgefühl, in dem Empfinden, in einer ständigen Symphonie zu leben, in einem erhabenen Bewusstseinszustand, wobei alle Zellen von einem Lichtmeer durchflutet, von lebendigem Wasser umspült sind und sich von Nektar und Ambrosia ernähren. Der Mensch lebt dann in einer solchen Harmonie, dass der ganze Himmel sich in ihm widerspiegelt. Er beginnt, all die Herrlichkeiten zu entdecken, die er vorher gar nicht bemerkt hatte, weil er zu unruhig war, so dass sein inneres und auch sein äußeres Auge gar nicht auf den Dingen ruhen konnte, um sie wirklich zu sehen.

Wenn jemand Sorgen hat, wenn er gerade erfahren hat, dass er vor dem Ruin steht oder wenn er sonst eine böse Nachricht erhält, dann wird der Ärmste, selbst wenn er an den schönsten Blumen und entzückendsten Mädchen vorbeigeht, nichts davon wahrnehmen, weil er sich auf andere Dinge konzentriert; selbst wenn sein Blick sich darauf richtet, wird er nichts wahrnehmen. Allein der Friede lässt einen die Anwesenheit der allerfeinsten Dinge sehen und verstehen. Darum ist es den Eingeweihten möglich, die ja beginnen, den wahren Frieden zu kosten, die Wunder des Universums zu entdecken. Die anderen Menschen hingegen sind voller Unruhe, laufen hierhin und dorthin, sind so voller Sorgen, ja so gequält, dass sie gar nicht die Zeit finden, einmal Halt zu machen, um das Buch des Lebens zu lesen, das doch um sie herum und auch in ihnen selber ist, und seine Botschaft zu entschlüsseln. So laufen sie durch das Leben, ohne etwas zu sehen.

Der Friede bringt einem also Licht und eine klare Sicht der Dinge. Ebenso ermöglicht er es auch, die Ekstase zu erleben. Diesen Zustand kann man unmöglich erreichen, wenn man verwirrt oder aufgeregt ist. Alle Heiligen, Propheten und Eingeweihten, die die Ekstase erlebt haben, haben erst einmal über lange Zeit – durch Gebet, Fasten und Meditation – sich bemüht, in sich Frieden, Harmonie und die Einheit mit dem ganzen Universum, mit allen von den höchsten Geschöpfen bevölkerten Welten wiederherzustellen. Noch nie ist es vorgekommen, dass jemand die Ekstase erlebt hat, ohne vorher die dazu nötigen Voraussetzungen zu schaffen, vor allem den inneren Frieden.

Friede kann sich allerdings erst dann einstellen, wenn alle Zellen beginnen, in Einklang mit einer hohen, uneigennützigen Idee zu schwingen. Darum sagen die Eingeweihten mit Recht, dass der Mensch so lange keinen Frieden erfährt, wie er seine Zellen und sein ganzes Wesen nicht mit Gedanken der Liebe durchdringt, das heißt mit Barmherzigkeit, Großmut, Uneigennützigkeit und der Bereitschaft zu vergeben. Vorher ist es nicht möglich, denn es sind ja gerade seine Gedanken, die ihm den Frieden bringen. Schaut doch nur, wenn ihr eurem Nachbarn etwas vorzuwerfen habt, ihm nicht vergeben könnt und euch noch den Kopf zerbrecht, wie ihr am besten Rache nehmt… oder ebenso wenn jemand Geld von euch geborgt hat und ihr ständig denkt, wann er es euch wohl wiedergibt, dann ist es doch unmöglich, Frieden zu haben, denn das sind zu persönliche, egoistische Gedanken. Und selbst wenn man für einige Minuten oder auch Stunden zur Ruhe kommt, so ist das noch kein Frieden. Das ist ein Ausruhen, ein Nachlassen des Sturmes (einen solchen Frieden können selbst Spitzbuben haben) und gleich darauf ist man doch wieder von negativen Zuständen erfasst.

Der wahre Friede ist ein geistiger Zustand, den man nicht mehr verlieren kann, wenn man ihn einmal erlangt hat. Wenn ihr den Wunsch habt, den Willen Gottes zu erfüllen, alle Menschen zu lieben, ihnen beizustehen und ihnen zu vergeben, bringt euch dieser Gedanke den Frieden, da er alle Partikel eures Wesens in Einklang schwingen lässt. Ist es euch einmal gelungen, diesen Frieden zu erlangen, nehmt ihr ihn überallhin mit. Gestern hattet ihr ihn, heute ist er noch da, und auch am folgenden Tag, wenn ihr erwacht, ist er immer noch da, und mit Erstaunen stellt ihr fest, dass es nicht einmal mehr einer Anstrengung bedarf, um ihn wiederzufinden. Vorher musstet ihr, um stille zu werden, euch lange konzentrieren, beten, singen oder sogar etwas einnehmen, und nun ist das alles nicht mehr nötig.

An dieser Vorstellung, zu lieben, Gutes zu tun und alles zu vergeben, müsst ihr lange arbeiten, und zwar so lange, bis sie so stark wird, dass sie all eure Zellen durchdringt, die dann anfangen, damit in Harmonie zu schwingen. Dann verlässt euch der Frieden nicht mehr; und selbst wenn Ereignisse auftreten, die euch betroffen machen, schaut ihr in euer Inneres: Der Friede ist da. Das ist nicht mehr wie vorher ein Ruhigstellen, eine mühsam errungene, aufgesetzte Stille, die nur so lange anhält, wie ihr sie bewusst aufrechterhaltet. Habt ihr schon einmal die Raubtiere im Zirkus beobachtet? Solange der Dompteur da ist, hat es den Anschein, als würden sie sich vertragen. Kaum ist er aber fort, fallen sie schon wieder übereinander her. Nun, mit unseren Zellen ist es das Gleiche. Solange ihr euch bemüht, Übungen macht oder Gebete sprecht, spielen sie ein wenig mit und beruhigen sich, kaum seid ihr aber etwas abgelenkt und habt euren Kopf woanders, stellt die Unruhe sich wieder ein. Das gleiche Phänomen sieht man auch in der Gesellschaft, in den Familien, in den Schulen… ja, vor allem in den Schulen: Solange der Lehrer da ist, sind die Kinder brav an ihrem Platz, aber kaum dass er fort ist, laufen sie herum, schreien und zanken sich.

Ebenso ist es mit unseren Zellen, sobald man ein wenig abgelenkt ist, geht es zu wie auf dem Rummel. Also muss man sich um sie kümmern, sie besänftigen, sie waschen und ernähren, so als wären sie unsere Kinder oder unsere Schüler. Und wenn man es dann geschafft hat, sie zu erziehen, können sie ihre Arbeit verrichten, ohne zu streiten und zu palavern. Dann ist Friede da, der tiefe Friede, von dem Jesus sprach und auch Buddha. Ja, denn auch Buddha musste jahrelang daran arbeiten, diesen Frieden zu erlangen. Viele Jahre lang hat er gekämpft und gelitten, um so weit zu kommen, alles in sich zu beherrschen und in Harmonie zu bringen. Es ist doch klar, diesen Frieden kann uns weder der Hochmut, die Böswilligkeit noch die Scheinheiligkeit bringen. Buddha wusste wirklich gut darüber Bescheid, als er sagte, um den Frieden zu erlangen, müsse der Mensch sich von Böswilligkeit, Hochmut und Scheinheiligkeit frei machen und im Gegenteil Mitleid, Demut und Liebe pflegen. Denn gerade diese drei Tugenden bringen alles in Eintracht und Harmonie.

Jesus, seinerseits, sagte nur: »Selig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.« Aber natürlich meinte er damit dasselbe. Um Frieden zu haben, muss man der Demut, dem Mitleid und der Liebe in sich einen Platz schaffen, denn ohne diese Tugenden lebt man in ständiger Unruhe. Ein weiterer Unterschied zwischen Jesus und Buddha besteht darin, dass Buddha nicht von den Belohnungen sprach. Er sagte nur:

»Selig, wer sein Wissen mit Sanftmut und Aufrichtigkeit weitergibt.

Selig, wer seinen Lebensunterhalt verdient, ohne irgendein
Geschöpf zu schädigen oder zu verletzen.

Unsagbar selig, wer aus der Knechtschaft seiner Personalität herausfindet.

Selig, wer die Ekstase erreicht hat durch die Schau der tiefen
und echten Wahrheit bezüglich der Welt und unseres äußeren Lebens.«
Jesus hingegen hat immer die Belohnung hinzugefügt:

»Selig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.

Selig die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdenreich besitzen.

Selig die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.«
Selbstverständlich ist das, was ich euch heute über den Frieden sage, nichts Neues für euch, das habt ihr schon des Öfteren gehört… aber ihr müsst es noch so lange hören, bis ihr den Frieden in euch verwirklicht habt. Damit sich dieser Friede allerdings bis in die physische Ebene hinein einstellen kann, müsst ihr, das möchte ich hier wiederholen, die Ernährungsregeln kennen. Damit er sich in der Astral- und der Mental-Ebene einstellt, müsst ihr die Wesensart der Gefühle und Gedanken kennen.

Zwischen dem Menschen und dem Universum, dem Mikrokosmos und dem Makrokosmos, besteht eine absolute Entsprechung, die der Mensch jedoch durch seine Lebensführung durchbrochen hat. So ist er, und auch sein Organismus, nicht mehr in Übereinstimmung, in idealer, vollkommener Entsprechung mit dem Makrokosmos, mit Gott. Dieses Verhältnis der vollkommenen Entsprechung muss der Mensch nun wiederherstellen. Wenn er einst wieder in Harmonie schwingt mit den Engeln, Erzengeln und der göttlichen Welt, wird er wieder zum bewussten Kind Gottes werden. Aber das ist eine Angelegenheit, in der die Menschen nicht unterrichtet werden. In den Schulen und Familien lernt man alles Mögliche, nur nicht, wie man in sich eine harmonische Schwingung zu allen himmlischen Prinzipien, zu den göttlichen Wesen und zum Herrn des Universums selbst herstellt. Nur sehr wenige Menschen auf der Erde bemühen sich, Frieden zu finden und Ekstasen zu erleben, um so schließlich wieder ihrem Himmlischen Vater, ihrem Schöpfer zu gleichen. Wenn es ihnen aber gelingt, erlangen sie große Vollmachten, und die Engel dienen ihnen, so wie sie Jesus dienten, als es ihm gelungen war, diese Harmonie mit seinem Himmlischen Vater zu erreichen. Ja, als Jesus diesen inneren Frieden erreicht hatte, begannen die Engel, ihm zu dienen. Der Mensch erhält erst dann die wahren Vollmachten, wenn es ihm gelungen ist, in Harmonie mit der ganzen Schöpfung zu schwingen. Solange er jedoch deren Ordnung missachtet, wird er ständig zurückgewiesen, bekämpft und niedergedrückt. Das sind unumstößliche Gesetze, die habe ich mir nicht ausgedacht, und jeder kann sie in sich selber finden.

Reihe Broschüren, Nr. 324
ISBN 978-3-89515-106-4
64 Seiten, Paperback
4,00 Euro

Diese Broschüre im Online-Shop: hier klicken
Diese Leseprobe downloaden: hier klicken

Share this post
  , ,


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.